GROSSE VIELFALT
(S II)

  • 9 Vorstellungen am Sonntag
  • fester Sitzplatz
  • ab 104,85 €

Im Rahmen des Abonnements reservieren wir Ihnen einen festen Platz in Ihrer gewünschten Preisgruppe, der Ihnen für die gesamte Spielzeit und darüber hinaus erhalten bleibt.

Sollten Sie einen Vorstellungstermin im Rahmen Ihres Abonnements nicht wahrnehmen können, steht es Ihnen frei, den Termin bzw. das Stück gegen einen Gutschein abzusagen und sich Ihre Lieblingsvorstellungen aus dem gesamten Repertoire des Mainzer Staatstheaters dafür einzutauschen.

Auf Vorstellungen, die Sie zusätzlich zu Ihrem Abonnement besuchen möchten, gewähren wir Ihnen einen Preisnachlass von bis zu 20 Prozent. Ausgenommen von dieser Regelung sind einige wenige Vorstellungen, die vom Staatstheater mit einem Festpreis versehen sind.

Bitte beachten Sie:

Zu vielen Inszenierungen erhalten Sie 45 Minuten vor Aufführungsbeginn eine Einführung im Foyer!

Fester Sitzplatz in den Preisgruppen:

A € 284,85 /B € 239,85 /

C € 198,90 /D € 164,70 /

E € 104,85

Für die entsprechende Zuordnung schauen Sie bitte in die Saalpläne.

Die ermäßigten Preise für Schüler und Menschen mit Behinderung finden Sie hier.

BUSTRANSFER

Bustransfer aus Richtung Bingen wird angeboten!

Weitergehende Informationen zu den Busrouten erfragen Sie bitte direkt in der Geschäftsstelle der Theatergemeinde Mainz.

Spielzeit 2019/2020

So, 01.09.2019

18.00 Uhr, KH

Schauspiel

DIE PHYSIKER
Komödie von Friedrich Dürrenmatt; Inszenierung K. D. Schmidt

Es gibt Ideen, die man, einmal in der Welt, nicht mehr zurücknehmen kann. Dürrenmatt schrieb mit Die Physiker eine Komödie vor ernstem Hintergrund – und auch heute müssen sich Wissenschaftler fragen, wie sie verantwortungsvoll mit ihren Erkenntnissen umgehen.

So, 15.09.2019

18.00 Uhr, GH

Musiktheater

SIMON BOCCANEGRA
Oper von Guiseppe Verdi; Inszenierung Frank Hilbrich

„Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“, beschrieb Giuseppe Verdi in einem Brief seine Oper Simon Boccanegra. Eben diese Düsternis, die Verquickung von politischen Machtkämpfen und familiärem Drama, die sich in der Gefühlstiefe der Figuren widerspiegeln, hatten ihn an dem im 14. Jahrhundert angesiedelten Stück des spanischen Romantikers Garcia Gutiérrez gereizt.

So, 01.12.2019

18.00 Uhr, KH

Tanz

FREIHEIT
Tanz von Guy Weizmann und Roni Haver

Hauschoreograf Guy Weizman und seine Partnerin Roni Haver widmen sich in ihrer neuen Arbeit einer der Grundfragen menschlichen Zusammenlebens. Freiheit, dieser oft propagierte hohe Wert, ist extrem verletzlich, ja, fast flüchtig. Sein Gegenüber ist die Angst. Nicht ohne Humor begeben sich Guy Weizman und Roni Haver gemeinsam mit dem Ensemble von tanzmainz auf die Suche nach dem Kern eines ernsten Themas: der Angst, die Freiheit zu verlieren.

So, 29.12.2019

18.00 Uhr, KH

Schauspiel

LJOD – DAS EIS – Die Trilogie (UA)
von Vladimir Sorokin (2002); Inszenierung Jan-Christoph Gockel

Mitglieder einer mysteriösen Gemeinschaft entführen blonde, blauäugige Menschen und schlagen ihnen mit einem Hammer aus Eis die Brust auf. Beginnt ihr Herz zu sprechen, gehören sie zur weltbeherrschenden Elite, die die Nazis, den Sowjet-Staat und unsere heutigen Konsumwelten unterwandert haben. Sorokin hat ein verstörend-apokalyptisches Politmärchen über die menschliche Suche nach dem verlorenen Paradies geschrieben.

So, 19.01.2020

18.00 Uhr, GH

Musiktheater

THE PRODUCERS
Musical von Mel Brooks und Thomas Meehan (2001), Inszenierung Christian Brey

Mit viel schwarzem Humor und Situationskomik, großen Steppnummern und sinfonischem Broadwaysound ist das Musical eine lustvolle Satire auf das Showbusiness. Den größten Flop aller Zeiten zu produzieren, ist das Ziel von Broadway-Produzent Max Bialystock und seinem Buchhalter. Mit dem Rest der Sponsorengelder und ihrer schwedischen Sekretärin wollen sie sich anschließend nach Rio absetzen. Doch bei der Premiere geschieht, womit niemand gerechnet hätte …

So, 01.03.2020

18.00 Uhr, GH

Musiktheater

BORIS GODUNOW
Oper von Modest Mussorgskij (1869/1874); Inszenierung Wolfgang Nägele

Mit Boris Godunow hat Modest Mussorgskij ein packendes Drama um Machtgier, Selbstzweifel und die Wankelmütigkeit von Massen geschrieben. Motive aus der russischen Kirchen- und Volksmusik verleihen der Partitur ihre einzigartige Klangfarbe. Mit filmähnlichen Schauplatzwechseln und einer eng am natürlichen Sprechen orientierten Kompositionsweise erreichte Mussorgskij eine zuvor nie dagewesene Synthese aus Sprech- und Musiktheater.

So, 22.03.2020

18.00 Uhr, GH

Musiktheater

AL GRAN SOLE CARICO D’AMORE
Oper von Luigi Nono (1975); Inszenierung Elisabeth Stöppler

Als Luigi Nono von der Mailänder Scala 1972 den Auftrag erhielt, eine Oper zu schreiben, wählte er keine lineare Erzählung, sondern Szenen gescheiterter Revolutionen und Aufstände des 19. und 20. Jahrhunderts – von der Pariser Kommune, der Russischen Revolution über den Streik Turiner Fiat-Arbeiter*innen bis zu den Ereignissen in Kuba und Vietnam. Dabei setzte er historische Frauenfiguren ins Zentrum wie Louise Michel, die sich 1870 aktiv dem französischen Widerstand anschloss, oder die deutsch-argentinische „Tania“ Tamara Bunke, die dem Kreis der Guerilla-Kämpfer um Che Guevara angehörte.

So, 26.04.2020

18.00 Uhr, KH

Schauspiel

 

TAGE DES VERRATS
Stück von Beau Willimon (2004); Inszenierung K.D. Schmidt

Tage des Verrats ist ein Politthriller von Beau Willimon, der auch die bekannte und thematisch ähnliche Netflix-Serie House of Cards erdacht hat. Das Stück stammt aus dem Jahr 2004 und basiert lose auf der Kampagne zur Kandidatenwahl für das Präsidentenamt des Gouverneurs Howard Dean aus dem Jahr 2004.

So, 24.05.2020

18.00 Uhr, KH

Schauspiel

 

DER UNTERTAN
Nach dem Roman von Heinrich Mann (1914/18); Inszenierung Christoph Frick

Der Untertan gilt als das berühmteste Portrait des wilhelminischen Kaiserreiches. Heinrich Mann erzählt mit ironischer Distanz das Leben des opportunistischen Aufsteigers Diederich Hessling und analysiert daran beispielhaft und visionär die nationalistische Politik der Vorkriegszeit. Ob als Kind in seiner Familie, als Student in der schlagenden Verbindung, als Fabrikbesitzer oder Politiker: Er tritt nach unten und buckelt nach oben, geht den Weg des geringsten Widerstandes, bis seine Stellung in der wilhelminischen Gesellschaft gesichert ist.

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