SCHAUSPIEL

  • 6 Vorstellungen
  • bester Sitzplatz
  • ab 118,80 €

Aus dem Gesamtangebot des Mainzer Staatstheaters bieten wir Ihnen mit einer Auswahl von sechs Stücken einen Querschnitt des Bereichs Sprechtheater an.

Im Großen und Kleinen Haus reservieren wir Ihnen im Rahmen Ihres Abonnements festgelegte Plätze in sehr guten Preisgruppen.

Die von uns vorgegebenen Termine können Sie gerne individuell nach Ihren Wünschen verlegen, sodass bei einem Terminkonflikt Ihr Theaterbesuch nicht gefährdet ist.

Bester Sitzplatz zum Einheitspreis von € 118,80

Die ermäßigten Preise für Schüler und Menschen mit Behinderung finden Sie hier.

Spielzeit 2021/2022

Sa, 18.09.2021

19.30 Uhr, KH

SOPHIA, DER TOD UND ICH
Schauspiel nach dem Roman von Thees Uhlmann (2015); Inszenierung, Fassung und Ausstattung: Anika Baumann, Henner Momann und Julian von Hansemann.

Bier, Sofa, Fußball – ein durchschnittliches Leben. Plötzlich allerdings steht der Tod persönlich vor der Tür und eröffnet, dass dieses Leben in drei Minuten vorbei sei. Nicht vorhersehbar ist allerdings, dass genau in diesem Moment die Exfreundin Sophia an die Tür klopft. Von nun an schicksalhaft aneinander gekettet, beginnt für den Mann, Sophia und den Tod eine spektakuläre Reise durch das Leben und immer näher an die Frage: Is it better to burn out than to fade away?

Sa, 30.10.2021

19.30 Uhr, KH

TRUE COPY
Gastspiel; Konzept und Regie: Bart Baele, Yves Degryse

1994 erschütterte die Festnahme Geert Jan Jansens die Kunstwelt: die Polizei stieß auf über 1600 Werke, signiert von Picasso, Appel, Matisse, Chagall und Anderen. Über Jahre hatte Jansen hunderte Werke gefälscht. Obwohl zahlreiche Fälschungen im Umlauf waren, wandten sich Sammler*innen und Institutionen erst auf Druck der Polizei an das Gericht – einige behaupteten weiter die Authentizität der Arbeiten, die zum Teil sogar von den Künstlern selbst bestätigt worden war. Bart Baele und Yves Degryse lassen in „True Copy“ Jansen selbst zu Wort kommen. Wer trägt die Schuld: der Fälscher oder der Kunstbetrieb, dessen Gier die Fälschungen letztlich zu Originalen machte? „True Copy“ ist eine Parabel über die Relativität der Wahrheit: was gilt das Wahre, wenn die Unwahrheit bequemer ist, was die
Realität, wenn die Fiktion überzeugender klingt?

Sa, 05.02.2022

18.00 Uhr, GH

VICTOR/VICTORIA
Musical von Henry Mancini; Inszenierung: Erik Petersen

Eine Frau, die vorgibt ein Mann zu sein, der wiederum auf der Showbühne in Frauenrollen schlüpft – das sind die Zutaten, die dem Musical Victor/Victoria mit weltberühmten Melodien seine Würze verleihen, darunter die Filmmusiken zu Pink Panther und Breakfast at Tiffany’s. Zuerst als rasante Verwechslungskomödie verfilmt, eroberte Victor/Victoria 1995 auch als Musical mit kraftvollem Big-BandSound die Bühnen und stellt die bis heute aktuellen Fragen nach der gesellschaftlichen Bedeutung des biologischen Geschlechts, Gender und den damit verbundenen Zuordnungen.

Sa, 30.04.2022

19.30 Uhr, KH

GLAUBE, LIEBE, HOFFNUNG
Schauspiel von Ödön von Horváth (1932); Regie und Kostüme: Jan Friedrich

In seinem 1936 uraufgeführten Drama Glaube, Liebe, Hoffnung übte Ödön von Horváth eine fundamentale Sozialkritik, die der Verlogenheit und Starrsinnigkeit kleinbürgerlicher Prinzipientreue auf tragikomische Weise den Spiegel vorhält: In den Verteilungs- und Grabenkämpfen heutiger Krisenzeiten hat das Stück nichts von seiner Relevanz verloren.

Sa, 28.05.2022

19.30 Uhr, KH

VILLA ALFONS
Schauspiel von David Gieselmann (2021); Inszenierung: Christian Brey

Es ist einer der größten Wirtschaftsskandale Deutschlands: Die Wirecard AG ist ein mittlerweile insolventes Zahlungsdienstunternehmen, das 1999 bei München gegründet wurde. Doch im Juni 2020 gestand das Unternehmen ein, dass bilanzierte Vermögenswerte von über 1,9 Milliarden Euro nicht zu belegen sind. Seitdem ist Vorstandsmitglied Jan Marsalek flüchtig und der Vor-standsvorsitzende Markus Braun sitzt in Haft – und immer mehr Abstrusitäten treten zutage: Diesen Fall nimmt der renommierte Dramatiker David Gieselmann zum Anlass, über verlorene Werte, Mammon und Schein und Sein zu erzählen, indem er Elemente der Satire mit denen eines „Lehrstückes ohne Lehre“ mischt.

Sa, 16.07.2022

19.30 Uhr, KH

DER MANN OHNE VERGANGENHEIT
Schauspiel nach dem Film von Aki Kaurismäki (2002); Inszenierung K.D. Schmidt

Kaurismäkis Filme sind Meisterwerke lakonischer Melancholie, die bei aller Verzweiflung immer an die Humanität appellieren und sich eine Hoffnung voll leisen Humors bewahren – so auch „Der Mann ohne Vergangenheit“, der die melodische Ebene des Stoffes in den Vordergrund stellen wird, getreu dem Credo aus dem Lied Monrepos: My thoughts are always in/ the land of my longing and dreams/ the park of love.

Anschrift

Theatergemeinde Mainz e.V.
Grebenstraße 11
55116 Mainz

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