OPER

  • 6 Vorstellungen
  • wechselnder Sitzplatz
  • ab 87 €

Aus dem Gesamtangebot des Mainzer Staatstheaters bieten wir Ihnen mit einer Auswahl von sechs Vorstellungen einen Querschnitt des Bereichs Oper an.

Im Großen und Kleinen Haus reservieren wir Ihnen die bestmöglichen Plätze in der von Ihnen gewählten Preisgruppe.

Die von uns vorgegebenen Termine können Sie gerne individuell nach Ihren Wünschen verlegen, sodass bei einem Terminkonflikt Ihr Theaterbesuch nicht gefährdet ist.

Wechselnder Sitzplatz in den Preisgruppen:

A € 192 /B € 180 /

C € 168 /D € 129,90 /

E € 87

Für die entsprechende Zuordnung schauen Sie bitte in die Saalpläne.

Die ermäßigten Preise für Schüler und Menschen mit Behinderung finden Sie hier.

Spielzeit 2017/2018

Do, 14.09.2017

19.30 Uhr, GH

SAUL

Szenisches Oratorium von Georg Friedrich Händel; Inszenierung Lydia Steier

Georg Friedrich Händels Oratorium zeichnet farbenreich und äußerst plastisch die Mechanismen von Macht und Opportunismus – und entwickelt dabei eine dramatische Kraft, die in den ausdrucksstarken großen Chören noch die von Händels Opern übertrifft.

Sa, 11.11.2017

19.30 Uhr, GH

LA CAGE AUX FOLLES (Ein Käfig voller Narren)

Musical von Jerry Herman; Inszenierung u. Choreographie Christopher Tölle

Schon das Theaterstück von Jean Poiret wurde 1973 zum großen Boulevarderfolg, zehn Jahre später machte Jerry Herman, Autor von Hello, Dolly!, daraus einen Broadwayhit. Mit Songs wie „I am what I am“ wird die tempo- und tanzreiche Farce zum Hohelied auf ein Leben frei von einengenden Konventionen.

Di, 20.02.2018

19.30 Uhr, GH

LA CLEMENZA DI TITO

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart; Inszenierung Katrin Sedlbauer

Mit seiner letzten, kurz vor seinem Tod 1791 uraufgeführten Oper La clemenza di Tito hat Mozart ein Lehrstück über Milde und Verzeihen geschrieben. Während das Ancien Régime noch Vergeltung gefordert hätte, unterbricht Mozarts Tito den Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt durch seine Gnade. Inhaltlich wie musikalisch nutzt Mozart die vorgegebene Seria-Form für musikdramatische Neuerungen im Sinne seiner aufklärerisch-humanistischen Ideale.

Mi, 09.05.2018

19.30 Uhr, GH

DON CARLO

Oper von Giuseppe Verdi; Inszenierung Elisabeth Stöppler

Beeindruckende Charakterisierungskunst und bewegende seelische Konflikte machen Don Carlo zu einer der faszinierendsten Partituren Giuseppe Verdis. Die Selbstständigkeit des Orchesters verstärkt die Dramatik des Werkes, das mit seiner düsteren Atmosphäre beeindruckt.

Sa, 26.05.2018

18.00 Uhr, KH

ARGO

zeitgenössische Oper von José M. Sánchez-Verdu, Koproduktion mit Schwetzingen; Inszenierung Sabrina Hölzer

 

José M. Sánchez-Verdú: „Die Antike und die Geschichte des Mittelmeers sind kontinuierlich Referenzpunkte meiner Arbeit als Komponist. Geboren im äußersten Süden von Spanien, faszinieren mich Geschichte, Literatur, Mystik und Musik dieses Territoriums. Das Mittelmeer als Raum der Begegnungen, der Bewegungen, der Suche, des Austauschs, der Kulturen und Religionen, aber auch der Katastrophen, des Krieges und des Todes.“ Der Komponist bezieht in seinen musikalischen Projekten oft Licht und Raum gedanklich mit ein. Auch für sein neues Musiktheater Argo wird die Bühne zum „Metainstrument“. Das Libretto schreibt der Autor Gerhard Falkner, der mit seinem ersten Roman 2016 für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde.

Di, 12.06.2018

19.30 Uhr, GH

ANTIKRIST

Oper von Rued Langgaard (DEA); Inszenierung Anselm Dalferth

Der Däne Rued Langgaard schuf mit seiner Oper Antikrist ein faszinierendes Werk mit einer ungewöhnlichen Struktur, die weit in die Zukunft vorausweist: Ein assoziativ geknüpftes Libretto mit allegorischen Figuren, voller Symbole und Anspielungen. Langgaard verbindet spätromantische Opulenz in der Nachfolge von Wagner und Strauss mit dem Detailreichtum eines Hindemith oder Schönberg zu einem persönlichen Stil voll dramatischer Intensität.

Spielzeit 2018/2019

Mi, 03.10.2018

18.00 Uhr, GH

DER RING AN EINEM ABEND

von Loriot / Richard Wagner; Musikalische Leitung Hermann Bäumer

Loriot, einer der größten Opernkenner und -liebhaber, hat Richard Wagners Tetralogie Der Ring der Nibelungen um etwa zwölf Stunden gekürzt und mit seinem unverwechselbaren Humor angereichert. Das Philharmonische Staatsorchester spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer, den Part des Sprechers übernimmt Max Hopp. Dazu erklingen Momente aus Richard Wagners Partituren, gesungen von Mitgliedern des Opernensembles.

Sa, 15.12.2018

19.30 Uhr, GH

LE NOZZE DI FIGARO

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart; Inszenierung Elisabeth Stöppler

Mit meisterhaftem musikdramatischem Gespür findet Mozart die passenden Töne für die komischen und erotischen Verwicklungen, aber auch für die Melancholien und Verletzungen, die den Figuren daraus entstehen.

Sa, 26.01.2019

19.30 Uhr, GH

MÄRCHEN IM GRAND HOTEL

Operette von Paul Abraham; Inszenierung Peter Jordan und Leonhard Koppelmann

Das Grand-Hotel, Sehnsuchtsort der Belle Epoque und dekorbeladene Traumkulisse, ist Schauplatz der Lustspieloperette von Paul Abraham. Der jüdisch-ungarische Komponist hat mit seinen Werken, die das Genre Operette mit Walzer, Tango, Charleston und Jazz in eine neue Zeit katapultierten, nicht nur Berlin, sondern ganz Europa erobert. Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, die bereits Pension Schöller und Im Weißen Rössl mit viel Liebe zu Slapstick und Absurdität inszeniert haben, werden dieses temporeiche Märchen zum ersten Mal in Deutschland szenisch auf die Bühne bringen.

Mo, 25.03.2019

19.30 Uhr, GH

SIMON BOCCANEGRA

Oper von Guiseppe Verdi; Inszenierung Frank Hilbrich

„Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“, beschrieb Giuseppe Verdi in einem Brief seine Oper Simon Boccanegra. Eben diese Düsternis, die Verquickung von politischen Machtkämpfen und familiärem Drama, die sich in der Gefühlstiefe der Figuren widerspiegeln, hatten ihn an dem im 14. Jahrhundert angesiedelten Stück des spanischen Romantikers Garcia Gutiérrez gereizt.

Di, 23.04.2019

19.30 Uhr, GH

KATJA KABANOVA

Oper von Leoš Janáček; Inszenierung Lydia Steier

Gefühlskalte Menschen und die heuchlerische Moral einer bigotten Gesellschaft umgeben Katja wie eine Zwangsjacke. Mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon lebt sie unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter Kabanicha. Mit Boris kommt ein Mann in die Stadt, der Sehnsüchte weckt und in den Katja sich verliebt. Zur Charakterisierung seiner Opernfiguren hat Leoš Janáček die Tonfälle und Nuancen der tschechischen Sprache eingefangen und sie in Sprach¬melo¬dien übersetzt. Ungewöhnliche rhythmische Strukturen, eine ausdrucksstarke Orchesterbehandlung und Anklänge slawischer Volksmusik lassen das eindringliche Portrait einer jungen Frau entstehen, die an den Konventionen ihrer Zeit zerbricht.

Mi, 26.06.2019

19.30 Uhr, GH

DIE LIEBE ZU DREI ORANGEN

Oper von Sergej Prokofjew; Inszenierung Joan Antoni Rechi

Drei Prinzessinnen, die Orangen entsteigen, Harlekine und Kartenspielfiguren, ein trauriger Prinz, ein lustiger Diener, der ihn wieder zum Lachen bringen soll, eine furchtbare Köchin, die drohend ihren Kochlöffel schwingt, und noch viele andere, teilweise der Commedia dell’arte entnommene Figuren. Das sind die entscheidenden Zutaten von Prokofjews ebenso beliebter wie revolutionärer Oper, die eine ins Absurde gedrehte Auseinandersetzung mit dem Opernthema schlechthin ist – der Liebe.

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